Fragen Sie uns:

Zum Kontaktformular

Suchen & finden:

Zur Suche

Service:

Infothek

Hotline:

Zur Übersicht

GenoMobilität
Noch mehr Power mit VR Payment

13.01.2020

Ein Rekordwert: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind im dritten Quartal 2019 die Anzahl der Ladestationen für Elektrofahrzeuge um 28 Prozent auf 16.100 gestiegen. Der Trend manifestiert sich unaufhaltsam zu einem Standard in den Regionen. Das Unternehmen DRWZ Mobile und der genossenschaftliche DG VERLAG unterstützen diese Entwicklung und haben daher den Bereich „GenoMobilität“ des DG VERLAGS im Juli 2019 in die DRWZ Mobile integriert. Damit wurden Know-how und Ressourcen zur E-Mobilität gebündelt.

Ein wichtiger Aspekt für den Erfolg und die Akzeptanz der E-Ladesäulen ist das Bezahlen des getankten Stroms. VR Payment betreut und implementiert die Zahlungslösungen für die E-Ladesäulen im DRWZ Mobile-Angebot. Eine effektive Partnerschaft innerhalb der genossenschaftlichen FinanzGruppe.

„GenoMobilität“ beinhaltet somit nicht nur Leistungen und Services rund um die Stromversorgung von E-Fahrzeugen, sondern auch die Investition in diese, beispielsweise im Rahmen des eigenen Fuhrparks. Das Unternehmen hat sich das Ziel gesetzt, Volksbanken Raiffeisenbanken, Genossenschaften und alle Mitglieder des Genossenschaftsverbands sowie deren Firmenkunden mit Mobilitätsservices in einem Gesamtpaket zu unterstützen. DRWZ Mobile bietet mit Schnell- und Normalladestationen sowie den dazugehörigen E-Fahrzeugen einen Full-Service. Die Anfrage nach E-Fahrzeugen steigt sprunghaft. Das spürt auch die DRWZ Mobile. Melanie Kraftner, Produktmanagerin E-Mobilität, zieht Bilanz: „Wir sind im Juli mit einigen Schnellladestationen gestartet, die hauptsächlich im Süden Deutschlands aufgestellt sind. Das ist zunächst eine gute Basis für erste Erfahrungen und Verbesserungen. Wir spüren das wachsende Interesse durch die vielen Anfragen, die wir in den letzten Wochen bearbeitet haben.“

Die Ladesäulen für Elektrofahrzeuge werden nicht nur von den Volksbanken Raiffeisenbanken aufgestellt, sondern auch von Strom- und Energieversorgern, Parkhaus- und Parkplatzbetreibern, Supermärkten, Hotels und öffentlichen Betreibern. Sie zählen zu den potenziellen Kunden der DRWZ Mobile. Ein Beispiel ist die VR Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg eG. Die Bank hat bereits 2014 eine Ladesäule installiert und auch zwei E-Autos als Poolfahrzeuge in den Fuhrpark aufgenommen. Von der Idee bis zur Realisierung ist ausreichend Vorlaufzeit zu berücksichtigen: Die technischen Gegebenheiten müssen stimmen, Förderanträge bewilligt, der Standort ausgewählt werden. In Herrsching hat es ungefähr ein Jahr in Anspruch genommen, bis die neue E-Ladesäule offiziell eingeweiht werden konnte.

Welche Gründe bewegen Volksbanken Raiffeisenbanken, in die E-Mobilität zu investieren, fragten wir Johann Oberhofer, Bereichsleiter Marketing bei der VR-Bank in Herrsching. „Einer unserer Unternehmenswerte ist Nachhaltigkeit. Allein aus diesem Grund ist ein Engagement in Elektromobilität erklärbar. Unsere Hauptstelle direkt am Bahnhof in Herrsching, an dem täglich rund 3.000 Pendler die S-Bahn nutzen, ist prädestiniert als Standort für eine Ladesäule, um Menschen für das Thema Elektromobilität zu sensibilisieren.“ Die VR-Bank hat sich mit diesem Engagement in der Region eine Expertise für Elektromobilität erarbeitet. „Wir werden als modernes und innovatives Unternehmen wahrgenommen, das über die Grenzen von Bankenleistungen hinausschaut und gesellschaftliche Verantwortung übernimmt – hier insbesondere für den Klimaschutz.“

Durch den Aufbau von Ladeinfrastruktur fördert die genossenschaftliche FinanzGruppe die regionale Schadstoffreduzierung durch E-Fahrzeuge. Mit Lademöglichkeiten an bankeigenen Ladepunkten bieten VR-Banken zudem ihren Kunden aber auch ihren Mitarbeitern vor Ort einen teils kostenlosen Mehrwert.

Katja Hillebrand, Senior Key Account Managerin, betreut das Thema E-Mobilität bei VR Payment. Inwieweit zählt „barrierefreies“ Payment zu den Erfolgsfaktoren einer E-Ladesäule? Was wollen die E-Driver? „Wichtig ist, dass der Zahlvorgang schnell, sicher und unkompliziert erfolgt. Am besten, die Karte oder das Smartphone wird kontaktlos angehalten und den Rest – die Abbuchung des korrekten Tankbetrags – übernimmt die Technik der Ladesäule.“ Geschlossene, eigene Bezahlsysteme der Betreiber bedeuten für die Verbraucher häufig zusätzliche Hürden, ist doch eine Authentifizierung und jeweils separate Karte oder App nötig. Eine repräsentative Online-Umfrage von infas quo im Auftrag der EURO Kartensysteme GmbH ergab: Über alle Altersgruppen hinweg wird die Möglichkeit begrüßt, an der Säule über das offene System der girocard zu bezahlen. 61 Prozent der Befragten bewerteten diese Lösung positiv und würden sie auf jeden Fall nutzen, da sie die Karte ohnehin in ihrer Geldbörse haben. Außerdem ist der Zahlungsprozess bereits bekannt, da er wie bei der Betankung herkömmlicher Kraftfahrzeuge funktioniert.

Noch gibt es zahlreiche verschiedene Bezahlsysteme, die E-Mobilfahrer zwingen, Ladekarten unterschiedlicher Anbieter in der Geldbörse mit sich zu führen. Im Vergleich zu diesen geschlossenen Systemen mit eigenen Bezahlverfahren, die auch für die Anbieter nur einen begrenzten Kundenkreis bedeuten, bietet die girocard-Akzeptanz eine offene, barrierefreie Lösung, denn fast jeder Verbraucher hat eine girocard im Portemonnaie. Die Abrechnung erfolgt transparent direkt vom Konto. Zudem ist sie national weit verbreitet. Der Bezahlvorgang ist denkbar einfach – nur die eigene Bankkarte oder das Smartphone an das Terminal halten, Strom tanken, wegfahren. Da der Zahlbetrag unter 25 Euro liegt, ist auch der Einsatz des kostengünstigeren TOPP-Terminals (Terminal ohne PIN-Pad) an den Säulen sinnvoll. „Wir sprechen bei diesem Verfahren von dem sicheren girocard kontaktlos. Aber mittlerweile gibt es auch Anbieter im Markt, die eine Kartenzahlung über das SEPA Lastschriftverfahren ermöglichen. Das bedeutet für den Betreiber, dass er das Risiko bei Rückbelastungen trägt und keine Zahlungsgarantie hat. Keine sichere Lösung für den Betreiber“, warnt Katja Hillebrand.

E-Mobilität kommt zunehmend „in Fahrt“. Neben dem flächendeckenden Ausbau ist die eingesetzte Bezahllösung ein Kriterium für die Akzeptanz der E-Ladepunkte bei den Nutzern. Ob individuelle Projekte oder Standardlösungen – VR Payment unterstützt mit den passenden Zahlungslösungen aktiv Partner, Volksbanken Raiffeisenbanken sowie innovative Unternehmen in ihrem Engagement.

Lesen Sie im folgenden Download, wie das in der Praxis aussehen kann und welche Erfahrungen Betreiber von E-Ladepunkten bereits sammeln konnten.

Den vollständigen Best Practice Artikel zum Thema Ladesäulen finden Sie hier zum Download.

Weitere Informationen zur DRWZ Mobile finden Sie hier.

Zurück