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Bisher 13.000 Kilometer gefahren
Dorfladen rollt auch bargeldlos

19.07.2019

Produkte von 28 regionalen Erzeugern werden im „Mobilen Dorfladen“ der Steinwald-Allianz verkauft. „Seit August nutzen zirka 6.000 Kunden die Einkaufsmöglichkeit“, freut sich Geschäftsführer Martin Schmid. Mit an Bord: Kartenakzeptanz und Services von VR Payment und der Raiffeisenbank Oberpfalz NordWest eG.

  • 17m2 großer Verkaufsraum mit 200 Produkten – von Backwaren über Bio-Rindfleisch bis hin zur Zahnpasta.
  • Bargeldlose Zahlungsangebote durch die Kooperation mit der ortsansässigen Raiffeisenbank Oberpfalz NordWest eG und VR Payment.

Roman Melzner, Leiter Firmenkundenabteilung von der Raiffeisenbank Oberpfalz NordWest eG bestätigt: „Der mobile Dorfladen wird von der Bevölkerung sehr gut genutzt. Das zeigen uns unter anderem die ständig wachsenden Transaktionszahlen für die bargeldlosen Zahlungen.“ Auch „Bargeld abheben“ erweist sich als gewünschter Service an Bord. Mittlerweile wurden wegen der Nachfrage neue Haltestellen in weiteren Orten eingerichtet. „Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt, sonst wäre die Akzeptanz nicht so hoch“, sind die Betreiber überzeugt.

Das Fraunhofer SCS schickt den Testtruck in die bayerische Region, um Versorgungsengpässe auf dem Land zu stoppen. Im „digitalen Dorfladen“ ist Zahlung mit Karte möglich. Außerdem kann im Truck mit der girocard „Bargeld abheben“ bis 200 Euro genutzt werden. Mittlerweile wird das Angebot um die Online-Plattform www.steinwald-dorfladen.de erweitert. Damit dient der Lkw als Lieferfahrzeug für eine Vielzahl von Produkten, die vorab über den Onlineshop bestellt und unter anderem mit paydirekt bezahlt werden. Die bestellte Ware kann dann zu einem vereinbarten Zeitpunkt an den jeweiligen Haltepunkten von den Bürgern schnell und vorkommissioniert abgeholt werden. Möglich machen die bargeldlosen Zahlungsangebote die Kooperation mit der ortsansässigen Raiffeisenbank Oberpfalz NordWest eG und VR Payment.

Rund 200 Produkte – von Backwaren über Bio-Rindfleisch bis hin zur Zahnpasta – finden sich im begehbaren, zirka 17 Quadratmeter großen Verkaufsraum. Die Nahversorgung hat sich in den vergangenen Jahren in vielen ländlichen Gebieten verschlechtert. Wegen mangelnder Umsätze meiden große Handelsketten abgelegene Ortschaften. In mehr als 500 Gemeinden in Bayern gibt es keine Lebensmittelgeschäfte mehr. Die Zahl ist seit 2005 um 28 Prozent gesunken. Mit Digitalisierung soll die Daseinsversorgung und Lebensqualität in der Region gefördert werden.

Dafür wurde 2016 die Idee des „mobilen Dorfladens“ ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt der Projektidee steht die digitale Vernetzung der Bürger, des mobilen Dorfladens und der regionalen Erzeuger, um die Nahversorgung in den 26 teilnehmenden Dörfern der 16 Mitgliedskommunen in der Steinwald-Allianz zu verbessern.

Den vollständigen Best Practice Artikel zum rollenden bargeldlosen Dorfladen finden Sie hier zum Download.

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